Datenblätter zu SVHC

In der folgenden Tabelle finden Sie eine Liste von Datenblättern für einzelne SVHC sowie für Gruppen von SVHC.

In den Datenblättern finden Sie weitergehende Informationen zu den Stoffen (u. a. Synonyme, Informationen zu gefährlichen Eigenschaften) sowie zusätzliche Details zur Verwendung der Stoffe/Stoffgruppen.

Derzeit liegen nur für einen Teil der Stoffe Datenblätter vor. Diese werden in den nächsten Monaten ergänzt, mit dem Ziel, mittelfristig für alle SVHC der Kandidatenliste, die in Erzeugnissen vorkommen könnten, ein Datenblatt bereitzustellen.

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Trixylylphosphat

Datenblatt (pdf)

 

Übersicht über die Stoffidentitäten

 

Stoffname 1

Name
(IUPAC)

Trixylyl phosphate

CAS-Nr.

25155-23-1

EINECS

246-677-8

Synonyme (*1)

Reaction product of phosphorous oxytrichloric acid and xylenols containing tris (dimethylphenyl and/or ethylphenyl) phosphates; Trixylenylphosphate; Dimethylphenol phosphate (3:1); Phenol, dimethyl-, phosphate (3:1); Phosphoric acid, trixylyl ester; Xylenol, phosphate (3:1); Tri-dimethyl phenyl phosphate; Tris (dimethylphenol) phosphate; Kronitex TXP (Trade name); Phosflex TXP (Trade name)

Warum SVHC

fortpflanzungsgefährdend (Artikel 57c)

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(*1) weitere Synonyme: keine

 

Weichmacher; Verwendung in Polyurethan, PVC, TPE sowie in Beschichtungen und Textilien; Flammschutzmittel in der Kunststoffproduktion

2.1 Bekannte Funktionen der Stoffe

Flammschutzmittel, Weichmacher

2.2 Möglicher Einsatz in Materialien

Übersicht über den möglichen Gehalt von Trixylylphosphat in Materialien

Material

Gehalt > 0,1 % wahrscheinlich?

Sonstige Informationen

Eisen und Stahl

Nein

 

Glas & Keramik

Nein

 

Gummi

Nein

 

Holz

Nein

 

Kunststoffe

Ja

 

Leder

Nein

 

Mineralische Materialien

Nein

 

Nichteisenmetalle

Nein

 

Papier

Nein

 

Textilien

Ja

 

Beschichtungen und Klebstoffe

Ja

Beispiele: Textilfarben, Textilappreturen und Textilimprägniermittel (PC34)

2.2.1 Materialuntergruppen

Polyvinylchlorid, PVC; Polyurethan, PU; Sonstige Kunststoffe

2.3 Einsatz in Erzeugnissen

Die Einsatzbereiche in Erzeugnissen sind entweder aus den Meldungen an die ECHA entnommen oder entsprechenden Hinweisen von Herstellern. Die aufgeführten Erzeugnisse sind als Beispiele für Erzeugnisse zu werten, in denen die SVHC enthalten sein könnten.

2.3.1 Beispiele für Erzeugnisse

keine Angaben

2.4 Informationen zu Freisetzungen und Expositionen

keine Angaben

  • REACH Anhang XVII (Beschränkungen): Eintrag 30
  • REACH Anhang XIV (Zulassungen): nicht zulassungspflichtig
  • Spielzeugrichtlinie: Die Verwendung aller Stoffe mit krebserzeugenden, mutagenen oder reproduktionstoxischen Eigenschaften ist in Spielzeugen beschränkt.

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(*2) Es sind nur die Verwendungsverbote und Beschränkungen aufgeführt, die eine Relevanz für Erzeugnisse haben. Zu betroffenen Anwendungen oder Ausnahmen ist der jeweilige Gesetzestext zu beachten. Bei Beschränkungen nach REACH Anhang XVII wird der erzeugnisrelevante Gesetzestext zitiert.

4.1 Gefährliche Eigenschaften

Gefährliche Eigenschaften von Trixylylphosphat

Informationen zur Gefährlichkeit

Trixylylphosphat

Allgemeine Beschreibung

Mensch (harmonisiert): Kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen.

Mensch (Selbsteinstufung): Kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen oder das Kind im Mutterleib schädigen. Kann die Organe schädigen.

Umwelt (Selbsteinstufung): Sehr giftig für Wasserorganismen. Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

Begründung für die Aufnahme in die Kandidatenliste

fortpflanzungsgefährdend (Artikel 57c)

4.2 Chemikalienrechtliche Einstufung (H-Sätze) (*3)

Chemikalienrechtliche Einstufung (H-Sätze) (Quelle: Einstufungs- und Kennzeichnungsverzeichnis)

Chemikalienrechtliche Einstufung von Trixylylphosphat

Mensch

Harmonisiert: H360F

Selbsteinstufung: H360, H373

Umwelt

Selbsteinstufung: H400, H410

4.3 Strukturformel(n) (*4)

Diese Abbildung zeigt die Strukturformel des hier beschriebenen SVHC
Diese Abbildung zeigt die Strukturformel des hier beschriebenen SVHC

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(*3) Im Einstufungs- und Kennzeichnungsverzeichnis der ECHA sind alle Einstufungen für Stoffe auf dem europäischen Markt enthalten. Da alle Hersteller und Importeure eines Stoffes die Einstufung und Kennzeichnung an die ECHA melden und diese Informationen weder überprüft, noch automatisch harmonisiert werden (können), unterscheiden sich diese Daten für einen Stoff in den unterschiedlichen Einträgen. Hier sind entweder die Einstufungen aus gemeinsamen Registrierungsdossiers zitiert oder, falls kein solches vorliegt, die jeweils strikteste Einstufung. (Quelle: Einstufungs- und Kennzeichnungsverzeichnis)

(*4) Quelle: Strukturformeln aus den Anhang XV Dossiers der ECHA.

Im Folgenden sind nur Quellen zu Informationen angegeben, die nicht auf der Internetseite der ECHA verfügbar sind.

 

Stand der Bearbeitung: 25. Mai. 2018