Datenblätter zu SVHC

In der folgenden Tabelle finden Sie eine Liste von Datenblättern für einzelne SVHC sowie für Gruppen von SVHC.

In den Datenblättern finden Sie weitergehende Informationen zu den Stoffen (u. a. Synonyme, Informationen zu gefährlichen Eigenschaften) sowie zusätzliche Details zur Verwendung der Stoffe/Stoffgruppen.

Derzeit liegen nur für einen Teil der Stoffe Datenblätter vor. Diese werden in den nächsten Monaten ergänzt, mit dem Ziel, mittelfristig für alle SVHC der Kandidatenliste, die in Erzeugnissen vorkommen könnten, ein Datenblatt bereitzustellen.

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Henicosafluorundecansäure

Datenblatt (pdf)

 

Übersicht über die Stoffidentitäten

Name

CAS-Nr.

EINECS

Synonyme (*1)

Warum SVHC

Ammonium Pentadecafluoroktanoat (APFO)

C8

3825-26-1

223-320-4

Octanoic acid, pentadecafluoro-, ammonium salt; Ammoniumpentadecafluorooctanoa-te; Ammonium perfluorocaprylate; Ammonium perfluorooctanoate; CXR 1002; DS 101; FC1015; FC 143; FX 1006; Fluorad FC 143; Perfluorooctanoicacid ammonium salt; Unidyne DS 101

fortpflanzungsgefährdend (Artikel 57c),

PBT - persistent, bioakkumulierbar und toxisch (Artikel 57d)

Pentadecafluoroktansäure (PFOA)

C8

335-67-1

206-397-9

Perfluorooctanoic Acid; PFOA; Pentadecafluoro-1-octanoic acid; Perfluorocaprylic acid; Perfluoroheptanecarboxylic acid; Perfluoro-n-octanoic acid; Pentadecafluoro-n-octanoic acid; Pentadecafluorooctanoic acid; n-Perfluorooctanoic acid; 1-Octanoic acid, 2,2,3,3,4,4,5,5,6,6,7,7,8,8,8-pentadecafluoro

fortpflanzungsgefährdend (Artikel 57c);

 PBT- persistent, bioakkumulierbar und toxisch (Artikel 57d)

Perfluornonan-1-säure (PFNA) und seine Natrium- und Ammoniumsalze

C9

375-95-1 (Perfluornonan-1-säure);

21049-39-8 (Natrium perfluornonanoat);

4149-60-4 (Ammonium perfluornonanoat)

206-801-3

C9-PFA; heptadecafluorononanoic acid; Nonanoic acid,; 2,2,3,3,4,4,5,5,6,6,7,7,8,8,9,9,9-heptadecafluoro-Nonanoic acid, heptadecafluoro-perfluoro-n-nonanoic acid; perfluoro-n-nonanoic acid, ammonium salt; perfluoro-n-nonanoic acid, sodium salt; Perfluorononanoic acid; Perfluoroonanoic acid (PFNA); PFNA; PFNonanoic acid; Serum Perfluorononanoic Acid

fortpflanzungsgefährdend (Artikel 57c);

PBT- persistent, bioakkumulierbar und toxisch (Artikel 57d)

Nonadecafluorodecansäure (PFDA) und ihre Natrium- und Ammonium-Salze:

C10

  • Nonadecafluordecansäure;
  • Ammoniumnonadecafluordecanoat;
  • Natriumnonadecafluordecanoat

 

335-76-2

3108-42-7

3830-45-3

206-280-9

221-470-5

-

PFDA; C10-PFCA; Perfluorodecanoic acid

fortpflanzungsgefährdend (Artikel 57c);

PBT- persistent, bioakkumulierbar und toxisch (Artikel 57d)

Henicosafluorundecansäure

C11

2058-94-8

218-165-4

C11-PFCA; Perfluoroundecanoic acid; Perfluoroundecylic acid

vPvB- sehr persistent und sehr bioakkumulierbar (Artikel 57e)

Tricosafluordodecansäure

C12

307-55-1

206-203-2

Dodecanoic acid, tricosafluoro-C12-PFCA, Perfluorododecanoic acid, Perfluorolauric acid

vPvB - sehr persistent und sehr bioakkumulierbar (Artikel 57e)

Pentacosafluortridecansäure

C13

72629-94-8

276-745-2

C13-PFCA, Tridecanoic acid, pentacosafluoro-, Perfluorotridecanoic acid

vPvB - sehr persistent und sehr bioakkumulierbar (Artikel 57e)

Heptacosafluortetradecansäure

C14

376-06-7

206-803-4

C14-PFCA; Perfluoromyristic acid; Perfluorotetradecanecarboxylic acid; Perfluorotetradecanoic acid

vPvB- sehr persistent und sehr bioakkumulierbar (Artikel 57e)

Perfluorhexan-1-sulfonsäure und ihre Salze, PFHxS

C6 (Sulfonsäure)

355-46-4

206-587-1

Perfluorohexanesulfonic acid; 1,1,2,2,3,3,4,4,5,5,6,6,6-Tridecafluorohexane-1-sulfonic acid; Tridecafluorohexane-1-sulfonic acid; 1-Hexanesulfonic acid, 1,1,2,2,3,3,4,4,5,5,6,6,6-tridecafluoro-; 1,1,2,2,3,3,4,4,5,5,6,6,6-Tridecafluoro-1-hexanesulfonic acid; Tridecafluorohexanesulfonic acid

vPvB- sehr persistent und sehr bioakkumulierbar (Artikel 57e)

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(*1) weitere Synonyme: keine

 

Die Stoffe kommen in Anwendungen der Oberflächenbehandlung und in Feuerlöschschäumen vor. Diese Anwendungen sind jedoch nicht erzeugnisrelevant. In Erzeugnisse können die Stoffe als Bestandteil anderer Stoffe gelangen. Hier sind die Fluorpolymere zu nennen, bei denen die Stoffe in der Herstellungsphase anwesend sein können und so in das Polymer gelangen (Das gilt im Wesentlichen für die C8 Verbindungen, länger kettige Verbindungen wurden für diesen Prozess nicht gezielt verwendet und sind als Verunreinigung der C8 Verbindungen anzusehen.). Die Stoffe könnten auch im Rahmen von fluorierten Polymeren zum Einsatz kommen. Hier werden sie als Seitenketten an ein unfluoriertes Polymer gekoppelt.

2.1 Bekannte Funktionen der Stoffe

Emulgator, Zwischenprodukte (Bestandteile von Polymeren)

2.2 Möglicher Einsatz in Materialien

Grundsätzlich ist bei den fluorierten Stoffen nicht anzunehmen, dass sie in Materialien oberhalb von 0,1 % vorkommen können. Sie werden zwar ggf. bei der Herstellung von anderen Stoffen oder Erzeugnissen verwendet, sind dann aber nur noch in Spuren enthalten.

Übersicht über den möglichen Gehalt von fluorierten Chemikalien in Materialien

Material

Gehalt > 0,1 % wahrscheinlich?

Sonstige Informationen

Eisen und Stahl

Nein

 

Glas & Keramik

Nein

 

Gummi

Nein

Manche Fluorpolymere sehen aus wie Gummi (siehe Kunststoffe). In Gummi selber spielen die Stoffe keine Rolle.

Holz

Nein

 

Kunststoffe

Nein

Die Stoffe können in Spuren in Kunststoffen enthalten sein, das gilt vor allem für Fluorpolymere (z. B. PTFE (Teflon), PVDF (Polyvinylidenfluorid), da sie dort während der Produktion zum Einsatz gekommen sein könnten. Dies gilt jedoch nicht für Fluorpolymere großer Markenhersteller, da hier die Stoffe bereits seit längerem substituiert wurden.

Weiter können die Stoffe in fluorierten Polymeren vorhanden sein (unfluorierte Polymere mit fluorierten Seitenketten).

In beiden Fällen handelt es sich aber eher um Verunreinigungen und die 0,1 % Grenze wird normalerweise nie überschritten. Es ist jedoch zu beachten, dass auch geringere Gehalte den REACH Anforderungen wiedersprechen können, da für die Stoffe Beschränkungen bestehen, die wesentlich tiefere Grenzen festlegen.

Leder

Nein

Einsatz bei der Herstellung des Leders möglich jedoch i.d.R. Gehalte < 0,1 %

Mineralische Materialien

Nein

 

Nichteisenmetalle

Nein

 

Papier

Nein

Als Verunreinigungen beim Einsatz fluorierter Polymere (<< 0,1 %)

Textilien

Nein

Als Verunreinigungen beim Einsatz fluorierter Polymere (<< 0,1 %)

Beschichtungen und Klebstoffe

Nein

Beispiele: Beschichtungen und Farben, Verdünner, Farbentferner (PC9a), Druckfarben inkl. Tinten und Toner (PC18), Produkte zur Behandlung von Papier und Pappe (PC26), Textilfarben,-appreturen und -imprägniermittel (PC 34)


2.2.1 Materialuntergruppen

Fluoropolymere, FP

2.3 Einsatz in Erzeugnissen

Die Einsatzbereiche in Erzeugnissen sind entweder aus den Meldungen an die ECHA entnommen oder entsprechenden Hinweisen von Herstellern. Die aufgeführten Erzeugnisse sind als Beispiele für Erzeugnisse zu werten, in denen die SVHC enthalten sein könnten.

2.3.1 Beispiele für Erzeugnisse

Textilien (vor allem Arbeitsschutzkleidung, z. B. Uniformen sowie Markisen oder Auslegeware), Formteile aus Fluorpolymeren, Beschichtete Papiere (z. B. fettabweisende Lebensmittelverpackungen)

2.4 Informationen zu Freisetzungen und Expositionen

Die Stoffe können bei der Verarbeitung von Fluorpolymeren und der Nutzung fluorierter Polymere sowie bei der Nutzung von Erzeugnissen, die diese enthalten, freigesetzt werden (z. B. beim Waschen von Textilien).

  • REACH Anhang XVII (Beschränkungen): Eintrag 68:

„Perfluoroctansäure (PFOA), CAS-Nr.: 335-67-1, EG-Nr.: 206-397-9 und ihre Salze.

Alle Vorläuferverbindungen (einschließlich ihrer Salze und Polymere) mit einer linearen oder verzweigten Perfluorheptyl-Gruppe mit der Formel C7F15 in direkter Verbindung mit einem weiteren Kohlenstoffatom als Strukturelemente
Alle Vorläuferverbindungen (einschließlich ihrer Salze und Polymere) mit einer linearen oder verzweigten Perfluoroctylgruppe mit der Formel C8F17 als Strukturelement.

-Darf als Stoff selbst weder hergestellt noch in Verkehr gebracht werden nach dem 4. Juli 2020.

-Darf nach dem 4. Juli 2020 weder bei der Herstellung verwendet noch in den Verkehr gebracht werden:
a) als Bestandteil eines anderen Stoffs,
b) als Gemisch,
c) als Erzeugnis,
in einer Konzentration von PFOA und ihrer Salze, die gleich oder höher 25 ppb ist, oder einer Konzentration gleich oder höher 1 000 ppb für eine PFOA-Vorläuferverbindung oder eine Kombination von PFOA-Vorläuferverbindungen.

-Die Nummern 1 und 2 gelten ab dem

a) 4. Juli 2022 für:
i) Ausrüstung für die Fertigung von Halbleitern;
ii) Latexdruckfarbe;

b) 4. Juli 2023 für:
i) Arbeitsschutztextilien;
ii) Membranen für medizinische Textilien sowie für die Filterung bei der Wasseraufbereitung, bei Herstellungsverfahren und bei der Abwasserbehandlung;
iii) Plasma-Nanobeschichtungen;

c) 4. Juli 2032 für andere Medizinprodukte als implantierbare Medizinprodukte im Anwendungsbereich der Richtlinie 93/42/EWG.“

  • REACH Anhang XIV (Zulassungen): nicht zulassungspflichtig
  • Spielzeugrichtlinie: Die Verwendung aller Stoffe mit krebserzeugenden, mutagenen oder reproduktionstoxischen Eigenschaften ist in Spielzeugen beschränkt.
  • Lebensmittelkontaktmaterialien: Eine Anwendung von fluorierten Chemikalien in Lebensmittelkontaktmaterialien ist unter bestimmten Bedingungen zugelassen.

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(*2) Es sind nur die Verwendungsverbote und Beschränkungen aufgeführt, die eine Relevanz für Erzeugnisse haben. Zu betroffenen Anwendungen oder Ausnahmen ist der jeweilige Gesetzestext zu beachten. Bei Beschränkungen nach REACH Anhang XVII wird der erzeugnisrelevante Gesetzestext zitiert.

4.1 Gefährliche Eigenschaften

Gefährliche Eigenschaften der Fluorverbindungen

Gefährliche Eigenschaften der Fluorverbindungen

Stoffname

Allgemeine Beschreibung

Begründung für die Aufnahme in die Kandidatenliste

Ammonium Pentadecafluoroktanoat (APFO)
C8

Mensch (harmonisiert):Gesundheitsschädlich bei Verschlucken. Verursacht schwere Augenschäden. Gesundheitsschädlich bei Einatmen. Kann vermutlich Krebs erzeugen. Kann Säuglinge über die Muttermilch schädigen. Schädigt die Organe bei längerer oder wiederholter Exposition. Kann das Kind im Mutterleib schädigen.
Mensch (Selbsteinstufung): Verursacht Hautreizungen. Verursacht schwere Augenreizung. Giftig bei Einatmen. Kann die Atemwege reizen. Kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen oder das Kind im Mutterleib schädigen. Kann die Organe schädigen.

fortpflanzungsgefährdend (Artikel 57c),

PBT - persistent, bioakkumulierbar und toxisch (Artikel 57d)

Pentadecafluoroktansäure (PFOA)
C8

Mensch (harmonisiert): Gesundheitsschädlich bei Verschlucken. Verursacht schwere Augenschäden. Gesundheitsschädlich bei Einatmen. Kann vermutlich Krebs erzeugen. Kann Säuglinge über die Muttermilch schädigen. Schädigt die Organe bei längerer oder wiederholter Exposition. Kann das Kind im Mutterleib schädigen.
Mensch (Selbsteinstufung): Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden. Kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen oder das Kind im Mutterleib schädigen
Umwelt (Selbsteinstufung): Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

fortpflanzungsgefährdend (Artikel 57c);

PBT - persistent, bioakkumulierbar und toxisch (Artikel 57d)

Perfluornonan-1-säure (PFNA) und seine Natrium- und Ammoniumsalze
C9

CAS Nr.: 375-95-1
Mensch (harmonisiert): Gesundheitsschädlich bei Verschlucken. Verursacht schwere Augenschäden. Gesundheitsschädlich bei Einatmen. Kann vermutlich Krebs erzeugen. Kann Säuglinge über die Muttermilch schädigen. Schädigt die Organe bei längerer oder wiederholter Exposition. Kann das Kind im Mutterleib schädigen.
Mensch (Selbsteinstufung): Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden. Verursacht Hautreizungen. Verursacht schwere Augenreizung. Kann die Atemwege reizen.
CAS Nr.: 21049-39-8
Mensch (harmonisiert):
Gesundheitsschädlich bei Verschlucken. Verursacht schwere Augenschäden. Gesundheitsschädlich bei Einatmen. Kann vermutlich Krebs erzeugen. Kann Säuglinge über die Muttermilch schädigen. Schädigt die Organe bei längerer oder wiederholter Exposition. Kann das Kind im Mutterleib schädigen.
CAS Nr.: 4149-60-4
Mensch (harmonisiert):
: Gesundheitsschädlich bei Verschlucken. Verursacht schwere Augenschäden. Gesundheitsschädlich bei Einatmen. Kann vermutlich Krebs erzeugen. Kann Säuglinge über die Muttermilch schädigen. Schädigt die Organe bei längerer oder wiederholter Exposition. Kann das Kind im Mutterleib schädigen.

fortpflanzungsgefährdend (Artikel 57c);

PBT - persistent, bioakkumulierbar und toxisch (Artikel 57d)

Nonadecafluorodecansäure (PFDA) und ihre Natrium- und Ammonium-Salze, C10:

  • Nonadecafluordecansäure;
  • Ammoniumnonadecafluordecanoat;
  • Natriumnonadecafluordecanoat

CAS Nr.: 335-76-2
Mensch (harmonisiert): Kann vermutlich Krebs erzeugen. Kann Säuglinge über die Muttermilch schädigen. Kann das Kind im Mutterleib schädigen. Kann vermutlich die Fruchtbarkeit beeinträchtigen.
Mensch (Selbsteinstufung): Giftig bei Verschlucken. Giftig bei Hautkontakt. Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden. Verursacht Hautreizungen. Verursacht schwere Augenschäden. Verursacht schwere Augenreizung. Giftig bei Einatmen. Kann die Atemwege reizen.
CAS Nr.: 3108-42-7
Mensch (harmonisiert):
Kann vermutlich Krebs erzeugen. Kann Säuglinge über die Muttermilch schädigen. Kann das Kind im Mutterleib schädigen. Kann vermutlich die Fruchtbarkeit beeinträchtigen.
CAS Nr.: 3830-45-3
keine Angaben

fortpflanzungsgefährdend (Artikel 57c);

PBT - persistent, bioakkumulierbar und toxisch (Artikel 57d)

Henicosafluorundecansäure
C11

Mensch (Selbsteinstufung): Gesundheitsschädlich bei Verschlucken. Gesundheitsschädlich bei Hautkontakt. Verursacht Hautreizungen. Verursacht schwere Augenreizung. Gesundheitsschädlich bei Einatmen. Kann die Atemwege reizen.
Umwelt: Keine Angaben

vPvB - sehr persistent und sehr bioakkumulierbar (Artikel 57e)

Tricosafluordodecansäure
C12

Mensch (Selbsteinstufung): Gesundheitsschädlich bei Verschlucken. Gesundheitsschädlich bei Hautkontakt. Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden. Verursacht Hautreizungen. Verursacht schwere Augenschäden. Verursacht schwere Augenreizung. Gesundheitsschädlich bei Einatmen. Kann die Atemwege reizen.
Umwelt (Selbsteinstufung): Sehr giftig für Wasserorganismen. Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

Physikalische Gefahren: Kann gegenüber Metallen korrosiv sein.

vPvB - sehr persistent und sehr bioakkumulierbar (Artikel 57e)

Pentacosafluortridecansäure
C13

Mensch (harmonisiert): Keine Angaben
Mensch (Selbsteinstufung): Keine Angaben
Umwelt: Keine Angaben

vPvB - sehr persistent und sehr bioakkumulierbar (Artikel 57e)

Heptacosafluortetradecansäure
C14

Mensch (Selbsteinstufung): Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.
Umwelt: Keine Angaben

vPvB - sehr persistent und sehr bioakkumulierbar (Artikel 57e)

Perfluorhexan-1-sulfonsäure und ihre Salze, PFHxS
C6 (Sulfonsäure)

Mensch (harmonisiert): Keine Angaben
Mensch (Selbsteinstufung): Keine Angaben
Umwelt: Keine Angaben

vPvB - sehr persistent und sehr bioakkumulierbar (Artikel 57e)

4.2 Chemikalienrechtliche Einstufung (H-Sätze) (*3)

Chemikalienrechtliche Einstufung (H-Sätze) (Quelle: Einstufungs- und Kennzeichnungsverzeichnis)

Chemikalienrechtliche Einstufung der fluorierten Chemikalien

Stoffname

Mensch

Umwelt

Ammonium Pentadecafluoroktanoat (APFO)
C8

Harmonisiert: H302, H318, H332, H351, H362, H372, H360D
Selbsteinstufung: H315, H319, H331, H335, H360, H373

Keine Angaben

Pentadecafluoroktansäure (PFOA)
C8

Harmonisiert: H302, H318, H332, H351, H362, H372, H360D
Selbsteinstufung: H314, H360

Selbsteinstufung: H412

Perfluornonan-1-säure (PFNA) und seine Natrium- und Ammoniumsalze
C9

CAS Nr.: 375-95-1
Harmonisiert: H302, H318, H332, H351, H362, H372, H360Df
Selbsteinstufung: H314, H315, H319, H335
CAS Nr.: 21049-39-8
Harmonisiert: H302, H318, H332, H351, H362, H372, H360Df
CAS Nr.: 4149-60-4
Harmonisiert: H302, H318, H332, H351, H362, H372, H360Df

Keine Angaben

Nonadecafluorodecansäure (PFDA) und ihre Natrium- und Ammonium-Salze, C10:

  • Nonadecafluordecansäure;
  • Ammoniumnonadecafluordecanoat;
  • Natriumnonadecafluordecanoat

CAS Nr.: 335-76-2
Harmonisiert: H351, H362, H360Df
Selbsteinstufung: H301, H311, H314, H315, H318, H319, H331, H335,
CAS Nr.: 3108-42-7
Harmonisiert: H351, H362, H360Df
CAS Nr.: 3830-45-3
keine Angaben

Keine Angaben

Henicosafluorundecansäure
C11

Selbsteinstufung: H302, H312, H315, H319, H332, H335

Keine Angaben

Tricosafluordodecansäure
C12

Selbsteinstufung: H290, H302, H312, H314, H315, H318, H319, H332, H335

Selbsteinstufung H400, H410

Pentacosafluortridecansäure
C13

Keine Angaben

Keine Angaben

Heptacosafluortetradecansäure
C14

Selbsteinstufung: H314

Keine Angaben

Perfluorhexan-1-sulfonsäure und ihre Salze, PFHxS
C6 (Sulfonsäure)

Keine Angaben

Keine Angaben

4.3 Strukturformel(n) (*4)

Diese Abbildung zeigt die Strukturformel des SVHC APFO.
Diese Abbildung zeigt die Strukturformel des SVHC APFO.
Diese Abbildung zeigt die Strukturformel des SVHC PFOA.
Diese Abbildung zeigt die Strukturformel des SVHC PFOA.
Diese Abbildung zeigt die Strukturformel der SVHC PFNA und seine Natrium- und Ammoniumsalze.
Diese Abbildung zeigt die Strukturformel der SVHC PFNA und seine Natrium- und Ammoniumsalze.
Diese Abbildung zeigt die Strukturformel der SVHC PFDA und ihre Natrium- und Ammoniumsalze.
Diese Abbildung zeigt die Strukturformel der SVHC PFDA und ihre Natrium- und Ammoniumsalze.
Diese Abbildung zeigt die Strukturformel des SVHC Henicosafluorundecansäure.
Diese Abbildung zeigt die Strukturformel des SVHC Henicosafluorundecansäure.
Diese Abblidung zeigt die Strukturformel von Tricosafluordodecansäure.
Diese Abblidung zeigt die Strukturformel von Tricosafluordodecansäure.
Diese Abbildung zeigt die Strukturformel des SVHC Pentacosafluortridecansäure.
Diese Abbildung zeigt die Strukturformel des SVHC Pentacosafluortridecansäure.
Diese Abbildung zeigt die Strukturformel des SVHC Heptacosafluortetradecansäure.
Diese Abbildung zeigt die Strukturformel des SVHC Heptacosafluortetradecansäure.
Diese Abbildung zeigt die Strukturformel des SVHC PFHxS.
Diese Abbildung zeigt die Strukturformel des SVHC PFHxS.

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(*3) Im Einstufungs- und Kennzeichnungsverzeichnis der ECHA sind alle Einstufungen für Stoffe auf dem europäischen Markt enthalten. Da alle Hersteller und Importeure eines Stoffes die Einstufung und Kennzeichnung an die ECHA melden und diese Informationen weder überprüft, noch automatisch harmonisiert werden (können), unterscheiden sich diese Daten für einen Stoff in den unterschiedlichen Einträgen. Hier sind entweder die Einstufungen aus gemeinsamen Registrierungsdossiers zitiert oder, falls kein solches vorliegt, die jeweils strikteste Einstufung. (Quelle: Einstufungs- und Kennzeichnungsverzeichnis)

(*4) Quelle: Strukturformeln aus den Anhang XV Dossiers der ECHA.

Im Folgenden sind nur Quellen zu Informationen angegeben, die nicht auf der Internetseite der ECHA verfügbar sind.

 

Stand der Bearbeitung: 25. Sep. 2018