REACH-Veranstaltung am 20.11.2025 – Ein Rückblick
Am 20. November fand die Veranstaltung „Chemikalienrecht 2025“ des Netzwerkes REACH@Baden-Württemberg statt. Wir durften ca. 120 Teilnehmende aus verschiedenen Branchen und Fachbereichen begrüßen.
Das Programm bot spannende Vorträge und intensive Diskussionen zu aktuellen Themen im Chemikalienrecht.
Als ein zentrales Thema der Informationsveranstaltung wurden die sogenannten Omnibus-Pakete als Teil des „Aktionsplans für die Chemieindustrie“ vorgestellt. Mit diesen werden u. a. Vereinfachungen verschiedener EU-Regularien wie z. B. der CLP-Verordnung angestrebt. Im Rahmen der Informationsveranstaltung wurde der Fokus auf den Chemie- und Umwelt-Omnibus sowie die zugehörige Zeitschiene gelegt.
Ein weiteres wichtiges Thema war der Stand der Diskussion zur geplanten Überarbeitung der REACH-Verordnung, die zum Ziel hat, auch hier Vereinfachungen zu schaffen. Außerdem wurde das Pilotprojekt zu einem EU-Netzwerk von Substitutionszentren vorgestellt. In mehreren Teilstudien soll bis 2027 eruiert werden, auf welche Weise insbesondere KMUs bei der Substitution gefährlicher Stoffe unterstützt werden können.
Abschließend wurde die Beschränkung von synthetischen Polymermikropartikeln (Mikroplastik-Beschränkung) als Teil der EU-Kunststoffstrategie aus behördlicher Sicht beleuchtet sowie die Herausforderungen bei der praktischen Umsetzung aus Sicht der Unternehmen dargestellt. Hier lagen Schwerpunkte u. a. auf der Definition von synthetischen Polymermikropartikeln sowie auf den Informationspflichten und Fristen.
Die angeregten Diskussionsrunden zwischen den Referierenden und den Teilnehmenden unterstrichen das große Interesse an den Themen der Veranstaltung und gaben Gelegenheit, um sich über die neuesten Entwicklungen im Chemikalienrecht zu informieren und Erfahrungen auszutauschen.