Nach-klapp zur Veranstaltung am 2026-07-08
Die regulatorischen Anforderungen zu REACH, CLP, Ökodesign und der Digitale Produktpass entwickeln sich rasant und stellen Unternehmen vor immer neue Herausforderungen.
Die Veranstaltung „Europäische Chemikalienpolitik – Wie geht es weiter?“ zeigte die aktuellen regulatorischen Entwicklungen auf europäischer Ebene auf und deren Auswirkungen auf die Unternehmerpraxis.
Otto Linher von der Generaldirektion Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU der Europäischen Kommission eröffnete die Veranstaltung mit einem Update zur EU-Chemikalienstrategie.
Über den neuesten Stand zu REACH, der CLP-Revision und relevanten Übergangsfristen informierten Sibylle Wursthorn vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewissenschaft Baden-Württemberg und Nicolaj Heuer von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.
Dr. Eugen Anwander vom Amt der Vorarlberger Landesregierung gab einen Einblick zur Umsetzung der REACH-Vorgaben in Österreich im Vergleich zu den europäischen Partnern.
Die zurzeit besonders im Fokus stehenden Themen "Ökodesign" und der "digitale Produktpass" bildeten Kernpunkte bei dieser Veranstaltung. Wie stark das "Stoffrecht" und neue digitale Nachweispflichten ineinandergreifen, zeigten Dr. Lisa Kappler von der Kanzlei Gleiss Lutz und Dr. Bernd Glassl vom Industrieverband Körperpflege und Waschmittel e. V. auf. Hierbei lag das Augenmerk nicht nur auf dem Aufwand, der auf die Wirtschaft zukommt, sondern auch auf den Nutzen, den die Wirtschaftsbeteiligten daraus ziehen können.
Zum Abschluss beleuchtete Jens Glaßer vom Hauptzollamt Stuttgart die Auswirkungen von Verboten und Beschränkungen auf die Zollabfertigung.
Die Veranstaltung gab Impulse, wie im Umwelt- und Gesundheitsschutz, mit Innovationskraft, die Wettbewerbsfähigkeit erreichbar wäre.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Referentinnen und Referenten für ihre spannenden Vorträge sowie bei allen Teilnehmenden für die lebhaften Diskussionen und den offenen Erfahrungsaustausch. Auch diese Veranstaltung hat gezeigt, wie wichtig der Dialog zwischen Politik, Behörden und Wirtschaft ist, um den regulatorischen Wandel gemeinsam erfolgreich zu gestalten.